Beim anspruchsvollen Rundstreckenrennen „34.Tour du Jura“ zeigte der Schwenninger Jan Hugger vom Kontinentalteam Lotto Kern-Haus am vergangenen Samstag seine Qualitäten am Berg, fuhr souverän in der Spitzengruppe und wurde am Ende 15ter.

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ - statt das Mehretappenrennen „28th Albertina Baltyk - Karkonosze Tour (2.2)“ in Polen unter die Reifen zu nehmen, entschied die Teamleitung des Kontinentalrennstalls „Team Lotto Kern-Haus“ kurzfristig um und ließ seine Männer bei der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft in Genthin an den Start zu gehen. Da auch in Polen Corona-Maßnahmen die Organisatoren ins Schwitzen brachten und zu Wochenanfang noch zu befürchten war, dass nicht nur der Prolog und die erste Etappe ausfallen könnten, sondern auch noch die Schlussetappe auf dem Spiel stand, disponierte Teamchef Florian Monreal kurzerhand um und ließ seine Fahrer in Sachsen-Anhalt starten. Trotz fehlendem Zeitfahrtraining zeigten seine Jungs Moral und schnelle Beine belegten in der Tagesmannschaftswertung Rang zwei hinter dem „rad-net ROSE Team“.

Es wäre für das Team Lotto Kern-Haus auf dem legendären Sachsenring mehr drin gewesen, da ist sich Jan Hugger sicher. So blieb seinem sprintstarken Kapitän Joshua Huppertz bei der Deutschen Straßenmeisterschaft am Ende „nur“ Platz elf. „Josh wäre bei besserer Teamarbeit sicher in die Top-Five gefahren“, ist der junge Schwenninger überzeugt, der selbst nach getaner Arbeit beim Massensprint mit dem Feld ins Ziel rollte.

 

Wir sind sehr dankbar, dass wir die Rundfahrt jetzt in den Beinen haben und es hat sehr viel Spaß gemacht nach langer Zeit wieder als Team Rennen zu fahren“, zeigt sich der Schwenninger Jan Hugger vom Kontinental-Team „Lotto Kern-Haus“ erleichtert. Das letzte gemeinsame Rennen liegt fünf Monate zurück mit dem eigentlichen Start in die Straßensaison 2020 mit der 13.Tour of Rhodes im März diesen Jahres, bei der Jan Hugger mit einem neunten Gesamtrang glänzte. Dann der Stopp durch die Corona-Pandemie. Jetzt erfolgte endlich der Re-Start in eine äußerst fragile Rest-Saison. Mit einem soliden Ergebnis für den jungen Leistungssportler.

Höhenluft vertreibt den Corona-Blues. Mit einem einwöchigen Team-Treffen nach dem Corona-Shutdown startete das deutsche Kontinentalteam Team Lotto Kern-Haus jetzt in den Allgäuer Alpen trainingstechnisch durch und hat die gezwungenermaßen stark geschrumpfte Rennsaison 2020 nun wieder fest im Blick.Der ehemalige Nachwuchsfahrer des RV Viktoria Niedereschach, Jan Hugger, der sich während der Covid-19-Auszeit mit großem Elan seinem Studium an der Hochschule Furtwangen widmete und nebenbei ein akribisches Trainingsprogramm abspulte, ist froh, dass es nun offiziell weitergeht.

Mit einem Saisoneinstand nach Maß und wichtigen UCI-Punkten kehrt der Schwenninger Jan Hugger, ehemals Viktoria-Nachwuchsfahrer und weiterhin RVV-Mitglied, von der dreitägigen Rundfahrt „13. International Tour of Rhodes“ (UCI 2.2) zurück. Rang neun belegte der 21-jährige Radprofi des Kontinentalteams „Team Lotto Kern-Haus“ nach den drei bergigen Etappen auf der griechischen Insel in der Gesamtwertung, wurde Dritter in der Nachwuchswertung, und verhalf zusammen mit seinen Teamkollegen dem Kapitän und Neuzugang Christian Koch aus Brandenburg zum zweiten Gesamtplatz der Tour.

 

„Das war eine echte Machtdemonstration von Jonas und ein Rundumschlag, mit dem er im letzten Rennen der Bundesliga verdient die Gesamtwertung holte. Unser Ziel war es, Jonas zum Gesamtsieg zu verhelfen. Während dieser vorn früh in die Offensive ging, behielten wir hinten alles im Blick“, erklärt Hugger vom Kontinental- Team „Lotto Kern-Haus“, der am Sonntag auf der letzten Bundesligaetappe der wichtigsten deutschen Rennserie Neunter wurde.

„Sechs Radsportler vertraten unseren Verein beim diesjährigen RiderMan in Bad Dürrheim. Sie hatten in den letzten Monaten fleißig trainiert und wollten sich mit etwa 850 Konkurrenten im Wettkampf messen“, schreibt Rennsport-Koordinator Willi Haßler in seinem Bericht.

Der Zweikampf um den Gesamtsieg der „Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Männer-Elite bleibt spannend. Die vorletzte Etappe am vergangenen Sonntag in Sebnitz sorgte noch einmal für einen Wechsel an der Spitze. Jonas Rutsch (Team Lotto Kern-Haus), Kapitän des Schwenningers Jan Hugger, musste das Führungstrikot an John Mandrysch von P&S Metalltechnik abgeben. Beide waren punktgleich in die 130 Kilometer der vorletzten Etappe gestartet. Jan Hugger wurde zeitgleich mit dem Spitzenfeld 27ster.

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