Nach einem perfekten Lead-Out der „Lotto Kern-Haus“-Fahrer, also der Vorbereitung auf den Zielsprint für den Team-Kapitän, sprang beim 59. Internationalen Kirschblütenrennen Platz vier für Sprinter Christian Koch heraus. Der Schwenninger Jan Hugger rollte in Österreich nach getaner Arbeit auf den guten 13.Platz der 36-köpfigen Spitzengruppe. Auch wenn der Team-Kapitän knapp am Podest in Wels vorbeischrammte, so konnte Teamchef Florian Monreal mit der Leistung seiner „Männer“ zufrieden sein.

Es war „Nervenkitzel bis zum Schluss“, beschrieb Florian Monreal, Chef des Kontinental-Teams „Team Lotto Kern-Haus“, den Ausgang der 14. Ausgabe der Internationalen Rhodos-Tour 2021 und wertete die „Machtdemonstration“ seiner jungen Männer, darunter der Schwenninger Jan Hugger, über die vier Tour-Tage vom 8. bis 11.April als „vollen Erfolg“.

Wir wünschen Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr - mögen es zwölf bessere und berechenbarere Monate werden als dies im ablaufenden Jahr der Fall war. Allen Mitgliedern und Freunden des Radsports und allen Menschen darüber hinaus: Gesundheit, Glück und Frieden!

Mit zwei Zeitungsinterviews im November in der Neckarquelle/Südwestpresse (oben) und im Schwarzwälder Bote (siehe beide Artikel in den beigefügten Links), verabschiedete sich Viktoria Niedereschach-Mitglied Jan Hugger von einer "verlorenen" Radsportsiason für den U23-Fahrer. Der Semi-Profi war mit sehr guter Form und sehr guter Platzierung auf Rhodos in die Straßen-Saison gestartet, wollte sich mit guten Ergebnissen in seinem letzten U23-Jahr präsentieren und wurde dann, wie alle Sportler*innen auch, durch Corona ausgebremst. Links siehe unten.

Die stark verkürzte Rennsaison 2020, bei dem es eigentlich nur noch um ein erkleckliches Rest-Rennprogramm geht, führte das Kontinentalteam „Team Lotto Kern-Haus“ aus Weitersburg zunächst zu einer Bundesligaetappe ins Sauerland und im Anschluss direkt nach Belgien. Zusammen mit seinen Teamkollegen legte dabei der Schwenninger Jan Hugger den Grundstein für den Bundesligasieg von Kapitän Christian Koch,

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ - statt das Mehretappenrennen „28th Albertina Baltyk - Karkonosze Tour (2.2)“ in Polen unter die Reifen zu nehmen, entschied die Teamleitung des Kontinentalrennstalls „Team Lotto Kern-Haus“ kurzfristig um und ließ seine Männer bei der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft in Genthin an den Start zu gehen. Da auch in Polen Corona-Maßnahmen die Organisatoren ins Schwitzen brachten und zu Wochenanfang noch zu befürchten war, dass nicht nur der Prolog und die erste Etappe ausfallen könnten, sondern auch noch die Schlussetappe auf dem Spiel stand, disponierte Teamchef Florian Monreal kurzerhand um und ließ seine Fahrer in Sachsen-Anhalt starten. Trotz fehlendem Zeitfahrtraining zeigten seine Jungs Moral und schnelle Beine belegten in der Tagesmannschaftswertung Rang zwei hinter dem „rad-net ROSE Team“.

 

Beim anspruchsvollen Rundstreckenrennen „34.Tour du Jura“ zeigte der Schwenninger Jan Hugger vom Kontinentalteam Lotto Kern-Haus am vergangenen Samstag seine Qualitäten am Berg, fuhr souverän in der Spitzengruppe und wurde am Ende 15ter.

Es wäre für das Team Lotto Kern-Haus auf dem legendären Sachsenring mehr drin gewesen, da ist sich Jan Hugger sicher. So blieb seinem sprintstarken Kapitän Joshua Huppertz bei der Deutschen Straßenmeisterschaft am Ende „nur“ Platz elf. „Josh wäre bei besserer Teamarbeit sicher in die Top-Five gefahren“, ist der junge Schwenninger überzeugt, der selbst nach getaner Arbeit beim Massensprint mit dem Feld ins Ziel rollte.

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