Ein halbes Jahr nach seinem schweren Sturz bei der Deutschland-Tour 2021, in Folge dessen der Schwenninger Jan Hugger und ehemalige Nachwuchsfahrer des RV Viktoria Niedereschach auf dem OP-Tisch landete, startete der 23-Jährige zum ersten Mal wieder bei einem Radrennen. Mit gutem Gefühl und ordentlichem Ergebnis. Platz 34 wurde es beim niederländischen Eintagesrennen „Visit Friesland Elfsteden Race“ (UCI 1.2).

Rad-Profi Jan Hugger, ehemaliger Nachwuchsfahrer des RV Viktoria 1910 Niedereschach, versuchte sich auf ungewohntem Renn-Terrain: Vor dem ersten Teamtreffen des Kontinentalteams „Team Lotto Kern-Haus“ nahm der 23-Jährige am Langlauf-Charity-Wettbewerb des Skiclub Villingen am Auerhahn teil. Dabei galt es für die Villinger Behinderteneinrichtung „Feldner Mühle“ so viele Runden wie möglich in zwei Stunden durch den Schnee zu ziehen.

Während der Rottweiler Radprofi Jonas ‚Jones‘ Koch (Intermarché – Wanty - Gobert Matériaux) auf eine harte, für ihn erfolgreiche Deutschland Tour mit Top Ten-Platzierung zurückblicken kann, traf es den Schwenninger Jan Hugger (Team Lotto Kern-Haus) auf der zweiten Etappe von Sangershausen nach Ilmenau hart und schmerzhaft. Saisonaus! Bei einem Sturz, bei dem über vierzig Fahrer involviert waren, traf es den 23-Jährigen als einzigen Fahrer knallhart. Mit schwerer Verletzung konnte der Edelhelfer für den dato Top-Platzierten Kapitän Joshua Huppertz nicht mehr aufstehen und musste mit starken Schmerzen in die Klinik von Sömmerda/Thüringen gebracht werden. Dort wurde eine Oberschenkelhals-Fraktur diagnostiziert. Die Operation fand noch am selben Abend statt. Das unfreiwillige und unverschuldete Aus bei seinem Saisonhighlight bedeutete für Hugger gleichfalls das abrupte Saisonende.

Mit besten Beinen und hochmotiviert wird Radsport-Profi Jan Hugger zusammen mit seinem Kontinentalteam „Lotto Kern-Haus“ am kommenden Donnerstag bei Deutschlands einzigem Etappenrennen der UCI-Männer-Elite (26. - 29. August 2021) an den Start gehen. Bei der Deutschland-Tour (im vergangenen Jahr ausgesetzt) über 727 Kilometer machen sich 22 Teams mit 132 Fahrer auf den Weg von der Hansestadt Stralsund nach Nürnberg.


Auf dem 37.Gesamtrang endete für den Schwenninger Jan Hugger die diesjährige Tschechien-Tour, die Sazka Tour vom 5.- 8.August.

Nach einem einwöchigen Trainingslager in Koblenz, der Heimat des deutschen Kontinentalteams „Lotto Kern-Haus“, startete der Schwenninger Jan Hugger zusammen mit den Teammates in die zweite Hälfte der Straßensaison 2021. Obschon in diesem Jahr die Anzahl der bislang bestrittenen Rennen etwas höher liegt, als im Corona-Jahr 2020, fielen doch immer wieder größere Rennen auch im zweiten Pandemiejahr aus. Nun also der Start in einen langen Saison-Schlussspurt.

 

Eines vorneweg: Man muss auch mal einstecken können.

Nicht ganz nach Wunsch verlief für das Kontinentalteam „Team Lotte Kern-Haus“ die anspruchsvolle internationale Oberösterreichrundfahrt von Donnerstag bis Sonntag.

Auf einen kurzen, knackigen Prolog in der Altstadt von Linz, folgten drei bergige Etappen. Eigentlich wie gemacht für einige Teamfahrer, wie den Schwenninger Jan Hugger.

Des einen Freud, das anderen Leid. Während der Rottweiler Jonas „Jones“ Koch (Intermarché-Wanty-Gobert-Matériaux) am Sonntag als neuer deutscher Vizemeister auf das Podest stieg, war für den Schwenninger Jan Hugger (Team Lotto Kern-Haus) das Straßen-Rennen um die Deutsche Meisterschaft in Stuttgart, die von 2020 wegen Corona auf dieses Jahr verlegt wurde, schon längst vorbei. Nach dem Bruch seines Vorderlaufrads fand sich der 22-Jährige unsanft auf den Boden der Tatsachen wieder. Eine lädierte Schulter verhinderte ein Weiterfahren. Ein kleiner Trost war der 20ste Platz beim Einzelzeitfahren am Tag zuvor. Koch setzte alles auf die Karte ‚Straßenrennen‘ und startete nicht beim Kampf gegen die Uhr. Mit dem Vizemeistertitel ging seine Rechnung gekonnt auf.

Gute Piste für das Hugger und Team Lotto Kern-Haus beim Bundesligastart im eidgenössischen Gippingen im Kanton Aargau. Das starke Team aus Weitersburg bei Koblenz holte sich prompt die Bundesligaführung in der Teamwertung und Platz zwei für den Deutschen U23-Meister Kim Heiduk. Anfahrer Jan Hugger wurde im Feld der knapp 200 gestarteten Fahrer 13ter.

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