Beim topp besetzten „Großer Preis der Gemeinden Wallerfangen und Überherrn“ setzte sich Jan Hugger vom Kontinentalteam „Team Lotto Kern-Haus“ beim Straßenrennen und bei nur vier Grad Celsius gegen starke Sprinter durch, schrammt aber im Massensprint auf der 500 Meter langen, ansteigenden Zielgeraden als Vierter am Podest vorbei. Die acht Runden beim Radklassiker der Männer KT und Elite Amateure über insgesamt 113 wellige Kilometer auf dem Wallerfanger Saargau (direkt an der französischen Grenze) waren geprägt durch viele Attacken und durch die Taktik der Teams.

193 Kilometer rund um Eijsden und gespickt mit nicht weniger als 46 „Hellingen“ (kurze, aber zum Teil sehr giftigen Anstiege) warteten am Samstag (06.April) auf die Teilnehmer der „Volta Limburg Classic“ (UCI 1.1). Für den Schwenninger Jan Hugger war es bereits der zweite Start bei diesem Klassiker, der zu den härtesten UCI-1.1-Rennen des Jahres zählt. 2018 feierte Hugger dort seinen Einstand beim Kontinental-Team „Team Lotto Kern-Haus“, das sich mit Joshua Huppertz, Richard Weinzheimer, Tobias Knaup, Florian Nowak, Dorian Lübbers und Hugger so teuer als möglich verkaufen wollte.

Gute Arbeit leistete Jan Hugger bei der 39.Tour de Normandie, der siebentägigen Rundfahrt im Nord-Westen Frankreichs. Der 20-Jährige aus dem Kontinentalteam „Lotto Kern-Haus“ stand mit seinen vier, bestens harmonierenden Teamkollegen im Dienste seines Kapitäns Joshua Huppertz. Dieser beendete nach den insgesamt 1130,5 Kilometern das UCI 2.2 -Rennen als guter Fünfter und holte wichtige UCI-Punkte für den Rennstal. Johsua Huppertz fehlten nach sieben Etappen nur 38 Sekunden auf den Gesamtsieger Ole Forfang (Joker Fuel of Norway). Auch für Hugger lief es von Tag zu Tag runder.

Insgesamt nur elf Vereinsmitglieder (miteingerechnet die fünf Mitglieder aus der Vorstandschaft), sowie ein Mitglied des Niedereschacher Gemeinderats und Albert Bantle von der Presse hatten sich am Samstagabend (23.03.2019) im Cafè Bantle zur Generealversammlung de Radfahrverein Viktoria 1910 Niedereschach getroffen.
 
Ein heißdiskutiertes Thema waren die Abgaben an den Radsportverband. Mit noch offenem Ende.
 
Den sportlichen Rückblick auf die Saison 2018 lieferte Rennsport-Koordinator Willi Haßler. Hier sein Bericht im Wortlaut:

Der ehemalige Schmolke-Carbon-Cup, die heißgeliebte Trainingsrennserie als willkommener Einstieg in die jeweils bevorstehende Straßensaison, wird 2019 unter neuer Leitung und Organsisation - nämlich der RIG Hegau - veranstaltet. Während die erste Etappe dem Sturm zum Opfer fiel, fanden verganges Wochenende die Etappen in Volkertshausen und Gaienhofen/Höri statt. Diese beiden Etappen nutzte der ehemalige Viktoria-Nachwuchsfahrer Jan Hugger (Team Lotto Kern-Haus) genau für das, für das sie ausgeschrieben waren - zum Training unter Wettkampfbedingungen und wurde bei beiden Rennen Fünfter.

Viel Teamarbeit verrichtete der Schwenninger Jan Hugger für seine beiden Kapitäne Joshua Huppertz und Jonas Rutsch vom „Team Lotto Kern-Haus“ während der „Tour of Rhodes“ (UCI 2.2) und verhalf zusammen mit seinen Teamkollegen Rutsch zum Top Ten-Platz und dem Gewinn des Nachwuchstrikots beim ersten großen Renneinsatz in der Europe Tour 2019.

 

Das vorletzte Saisonrennen 2018 wurde für Jan Hugger (Team Lotto Kern-Haus) zur unvollendeten Geschichte. Während es bei der sehr windigen13. Auflage des Sparkassen Münsterland Giro (UCI 1.HC) nach rund 211 Kilometer einen deutschen Fünffach-Erfolg um Sieger Max Walscheid (Team Sunweb) gab, der sich im Sprint aus einer 30köpfigen Spitzengruppe vor John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Nils Politt (Katusha-Alpecin) durchsetzte, wurde eine größere Verfolgergruppe nicht mehr auf die Schlussrunde in Münster gelassen.

Es ist vollbracht – das Hugger-Team „Lotto Kern-Haus“ konnte in einem fantastischen letzten Rennen am Sonntag nicht nur zum dritten Mal in Folge die Teamwertung der „Müller- die Lila Logistik – Rad-Bundesliga“ gewinnen, sondern auch den zweiten Gesamtplatz von Jonas Rutsch feiern. „Das war das perfektes Rennen von uns“, jubelt Jan Hugger. „Wir sind richtig gut gefahren, haben niemandem eine Chance gelassen und taktisch alles bestimmt“, bilanziert der 20-Jährige.

Als 13te und letzte Etappe des „Interstuhlcup 2018“ wurde in Albstadt-Tailfingen ein Einzelzeitfahren ausgetragen.

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