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Ganz nah dran am Podest der 40.Erzgebirgsrundfahrt am Sonntag war Jan Hugger vom „Team Lotto Kern-Haus“. „Am letzten Anstieg war ich mit dem späteren Sieger John Mandrysch (P&S Metalltechnik) vorn, aber mir fehlten dann doch die entscheidenden zwei Prozent, um um den Sieg mitzufahren“, resümiert der junge Schwenninger, der schließlich auf dem zum Jubiläum neugestalteten, sehr anspruchsvollen Rundkurs bei Chemnitz guter Zehnter wurde.

Bei der 171,2 Kilometer langen Etappe zur „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ sprintete Teamkollege Jonas Rutsch auf Platz drei. Er setzte sich im zehnköpfigen Feld der ersten Verfolger, in dem sich auch Hugger befand und das im Ziel zwölf Sekunden Rückstand aufwies, im Schlussspurt durch.

„Es wurden vier Runden à 42,8 Kilometer gefahren. Pro Runde galt es drei Anstiege zu nehmen, der letzte endete nur vier Kilometer vor dem Ziel“, erklärt der 20-Jährige. „Wir hatten eine solide Taktik, mussten aber auf unseren Teamkapitän Joshua Huppertz verzichten, der erkältet ist“, so Hugger, „die Taktik ging auch größtenteils auf, wobei ich schon zu Beginn mehr arbeiten musste, als besprochen war.“ Der junge Kontinentalfahrer zeigte sich vorn sehr aktiv. „Leider hatte unser dritter Mann für die Teamwertung, Kim Heiduk, einen Hungerast, so haben wir leider im Hinblick auf die Qualifikation für die Deutschlandtour an Boden verloren.“

 

Text: uhu

Fotos: Marcel Hilger Photography

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