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Während der Däne Frederik Rodenberg Madsen (Coloquick) das U23-Rennen des Radklassikers Eschborn-Frankfurt (UCI 1.2U) im Massenspurt gewann, blieb Team Lotto Kern-Haus hinter den Erwartungen zurück, zählte doch der letztjährige Zweite Jonas Rutsch zu den Top-Favoriten, musste sich aber mit dem 21.Platz begnügen. Der ehemalige Viktoria-Nachwuchsfahrer Jan Hugger wurde letztlich als 70ster mit rund sieben Minuten Rückstand auf den Sieger gewertet. Der 20-Jährige musste seiner beherzten Attacke am Feldberg, bei dem Wind ein weiterer Scharfrichter war, Tribut zollen und die große Spitze ziehen lassen.

Insgesamt 18 internationale U23-Teams – darunter die Nationalteams aus Groß Britanien,Luxemburg und der Schweiz, sowie das Farmteam von „Lotto Soudal“, waren in Bestbesetzung an den Main gereist, um das in diesem Jahr zum Bedauern vieler Starter von 143 Kilometer auf nur noch 116 Kilometer verkürzte Rennen durch den Taunus in Angriff zu nehmen. Durch die Kürze wurde auf der Runde mit dem hessischen Feldberg, dem Ruppertshainer sowie Mammolshainer Stich taktisch gefahren. So schaffte es ein rund 50-köpfigen Feld auf die Schlussrunde an der Alten Oper, die schließlich im Massensprint endete.

„Das Rennen wurde im Vergleich zum letzten Jahr deutlich entschärft. Dementsprechend war klar, dass es am Feldberg schon losgehen würde. So bin ich den gesamten Feldberg zusammen mit Jonas (Kapitän Rutsch) unter den ersten Fünf gefahren. Zwei Kilometer vor der Kuppe habe ich attackiert. Ein Kilometer vor der Kuppe griff dann Jonas nach Absprache an“, erklärt der junge Schwenninger. „Leider waren meine Beine auf einen Schlag leer und ich hab den Anschluss an die Spitze um zehn Meter nicht halten können. So fuhr ich mit Teamkollege Luca Henn in der Verfolgergruppe. Wir hatten am Ruppertshainer Berg fast aufgeschlossen, als vorn wieder die Attacken losgingen und sich die Lücke wieder vergrößerte“, so Hugger, der am Mammolshainer Stich die letzte Chance sah, um nochmals aufzuschließen. „Doch es war zu spät. Das Resultat war nur, dass ich mit meiner zwölfköpfigen Gruppe nicht mehr auf die Zielrunde gelassen wurde“, bedauert der Semiprofi: „Nach Rücksprache mit meinem Trainer konnte aber der Grund dafür in mangelnder Erholung in der Trainingsplanung gefunden werden.“

Insgesamt 150 Fahrer waren in Eschborn gestartet, nur 100 erreichten das Ziel in Frankfurt. Ein Drittel des Starterfeldes fiel aus dem Zeitlimit oder konnte durch Sturz oder Defekt das Rennen nicht beenden.

Wir wünschen unterdessen World-Tour-Profi Jonas Koch(Team CCC) aus Rottweil gute Besserung und drücken die Daumen, dass er bald wieder eingreifen kann. Ausgerechnet beim "Heim"-Rennen wurde er in der Abfahrt nach dem Mammolshainer in einen Sturz verwickelt. Die offizielle PM von CCC: "..Unfortunately, German rider Koch, who was motivated about racing for a result on home soil today, was involved in a crash in the second half of the day and was forced to stop racing. An update from CCC Team doctor, Dr. Michel Cerfontaine....“Jonas Koch was involved in a crash at Eschborn – Frankfurt today and was forced to stop racing. We decided it was best to take him to hospital for observation and fortunately, X-Rays revealed that he has no fractures and further tests also showed that he does not have a concussion. Jonas does have some abrasions and bruising on the left side of his body and he has also suffered a sprained left acromioclavicular joint. We don’t expect him to need too much time off the bike but we will look to have him assessed once again at home tomorrow before we determine his exact recovery time."

Text/Fotos: uhu