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Trotz perfekter Teamtaktik blieb das Kontinentalteam „Lotto Kern-Haus“ ohne Meiserchaftstrikot. Gleich zwei Deutsche Meisterschaften wurden am vergangenen Wochenende ausgetragen. Bei der Drei-Länder-Straßen-Meisterschaft der U23-Klassen von Deutschland, Luxemburg und der Schweiz im eidgenössischen Gippingen, verpasste Teamkapitän Jonas Rutsch das Meisterschaftspodest und wurde Siebter. Der deutsche Top-Favorit auf den Titel stand unter ständiger Beobachtung der Konkurrenz, die seine Attacken auf der Schlussrunde im Keim erstickten. Der Schwenninger Jan Hugger unterstützte seinen Kapitän

zusammen mit den Teamkollegen bis zur letzten Runde, fuhr also nicht auf eigene Rechnung und kam selbst mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel. Der 20-Jährige wurde 16ter der Deutschen U23-Straßen-Meisterschaft, sowie 23ster in der Gesamtwertung der drei Nationen. Als Deutscher U23-Straßenmeister 2019 durfte sich Leon Heinschke (Development Team Sunweb) feiern lassen.

Noch am Samstagabend ging die Reise der deutschen Teams rund 300 Kilometer nördlich in die Pfalz, wo am Sonntag beim RSC Linden die Deutsche Bergmeisterschaft der U23-Klasse und der Elite stattfand. Hier hieß es für „Lotto Kern-Haus“ zwei Team-Leader zu unterstützen. Neben U23-Fahrer Rutsch auch Elite-Mann Joshua Huppertz.

Es lagen 13 Runden mit einem langen und selektiven Anstieg durch den Pfälzer Wald von Linden und damit insgesamt 144,3 Kilometern vor den 101 Startern, die gleichzeitig auch eine Bundesliga-Etappe ausfuhren. Wie tags zuvor noch „Lotto Kern-Haus“-Fahrer Luca Henn, setzte sich diesmal Kim Heiduk über mehrere Runden in einer kleinen Fluchtgruppe fest, während Hugger und Kollegen im sich kontinuierlich verkleinernden Feld den Überblick behielten. 40 Kilometer vor dem Ziel wurden die Ausreißer geschluckt. Bis zur Schlussrunde lief es im Hugger-Team weiter nach Plan. In der Finalrunde mit einem Spitzenfeld von rund 40 Fahrern wurde der hochmotivierte und stark fahrende Huppertz durch einen Materialdefekt ausbremst und musste sich anschließend mit dem Sprintsieg in der Verfolgergruppe und damit dem zwölften Rang in der Eliteklasse begnügen. Auch Jonas Rutsch konnte sich den Titeltriumph nicht erfüllen und sprintete in der U23-Klasse zum Vize-Bergmeistertitel – als Gesamtfünfter und nach einer Fahrzeit von 3:36,220 Stunden zeitgleich mit den beiden Helfern Dorian Lübbers als U23-Achter und Hugger, der 15ter der U23-Klasse wurde.

Neuer Deutscher Elite-Bergmeister ist der 28-jährige Wahl-Pfälzer Simon Nuber (RV Roschbach/Team Möbel Ehrmann/ehemaliger Nachwuchsfahrer der RU Wangen). Gold in der U23-Klasse und das Meisterschaftstrikot am Berg holte sich Dominik Bauer (Dauner D&DQ Akkon).

Text/Fotos:uhu